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Barockpinto kaufen

Barockpinto kaufen oder verkaufen in Österreich: im Stutbuch eingetragene Pferde, aktuelle Preise in Euro und Angebote von Züchtern bei Paardplaats.

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Barockpinto

Wer in Österreich einen Barockpinto kaufen möchte, stößt auf eine kleine, aber engagierte Szene von Liebhabern des barocken Pferdetyps. Die schwarz-weiß gescheckten Pferde mit üppigem Behang und wallender Mähne erinnern optisch an den Friesen, bringen aber genau die Farbe mit, nach der viele Reiter suchen. Österreichs klassische Reittradition, geprägt von der Spanischen Hofreitschule und den Lipizzanern, macht die Begeisterung für barocke Pferdetypen besonders nachvollziehbar. Wer heuer die Anzeigen durchstöbert, hat entweder selbst einen Barockpinto zu verkaufen oder sucht einen ruhigen, auffälligen Begleiter für Ausritte in den Bergen oder an den heimischen Seen. Genau für diese Käufer und Verkäufer ist Paardplaats die richtige Anlaufstelle.

Der Barockpinto stammt aus der niederländischen Provinz Friesland, wo Friesen im 20. Jahrhundert mit gescheckten Warmblütern gekreuzt wurden. Als Beginn der heutigen Zucht gilt das Jahr 1957, als Friesenblut gezielt mit Schecken vom alten Gelderländer und Groninger Schlag zusammengeführt wurde. Prägend war der Hengst Bonte Nico, ein schwarz-weiß gescheckter Halbfriese, der in den 1960er-Jahren Berichten zufolge bis zu 150 Stuten pro Jahr deckte. Weil das friesische Stutbuch KFPS nur einfarbig schwarze Pferde registriert, blieben seine Nachkommen jahrzehntelang ohne eigenes Zuchtbuch, bis am 29. Jänner 2009 in den Niederlanden das Barock Pinto Studbook, kurz BPS, gegründet wurde. Die Zuchtregeln verlangen mindestens 37,5 Prozent Friesenblut, die typische Farbe ist Rappschecke beziehungsweise Schwarzschecke mit Tobiano-Zeichnung, und ausgewachsen messen die Pferde meist 1,50 bis 1,65 Meter Stockmaß bei einem Wesen, das dem Friesen ähnelt. Das BPS hat heute auch einen österreichischen Zweig neben dem niederländischen Mutterverband. Rassemäßig echt ist ein Barockpinto erst, wenn er im Stutbuch eingetragen ist, den nötigen Friesenanteil nachweist und seine Abstammung per DNA bestätigt wurde; die Fellfarbe allein reicht dafür nicht.

Wer in Österreich konkret einen Barockpinto kaufen will, braucht Geduld, denn das Angebot bleibt überschaubar. Viele heimische Käufer werden deshalb in Deutschland, den Niederlanden oder Spanien fündig und lassen ihr Wunschpferd nach Österreich transportieren. Bevor Sie sich entscheiden, lohnt ein Blick in Equidenpass und Stutbuch, etwa ob das Pferd im Fohlenbuch oder in einer der drei Registrierungen steht und die Abstammung per DNA-Abstammungskontrolle bestätigt ist. Bei Hengsten lohnt zusätzlich die Frage nach der Körung und einer abgelegten IBOP-Leistungsprüfung. Eine Ankaufsuntersuchung mit Röntgen durch den Tierarzt gehört selbstverständlich dazu. Wer den künftigen Barockpinto im eigenen Reitstall oder als Einsteller in einer Pferdepension unterbringt, sollte auch bedenken, dass der dichte Behang regelmäßige Pflege braucht und anfällig für Mauke und Milben ist. Was kostet ein Barockpinto also wirklich? Das hängt stark von Abstammung, Ausbildung und Gesundheitsstatus ab, und wer gezielt sucht, knüpft Kontakte über Züchter, Körungen und aktuelle Online-Anzeigen.

Die Barockpinto-Preise in Österreich bewegen sich im selben Rahmen wie im übrigen Euroraum, denn viele Pferde stammen aus Deutschland, den Niederlanden oder Spanien. Fohlen und Jährlinge kosten meist zwischen 3.000 und 6.000 Euro, bei Nachkommen gekörter Hengste oder Pferden mit dem Prädikat Sport bis zu 10.000 Euro. Für unberittene Zwei- bis Dreijährige liegt der Barockpinto-Preis meist zwischen 3.500 und 9.000 Euro, für angerittene Vier- bis Fünfjährige zwischen 7.000 und 15.000 Euro. Zuverlässige Reit- oder Fahrpferde im Alter von sechs bis vierzehn Jahren kosten meist 8.000 bis 15.000 Euro, ältere Freizeitpartner schon ab 2.000 bis 6.000 Euro. Ausgebildete Dressur- oder Fahrpferde mit Turniererfahrung erreichen 15.000 bis 30.000 Euro, gekörte Zuchthengste oder Elite-Stuten liegen zwischen 20.000 und 40.000 Euro, in Ausnahmefällen bis rund 70.000 Euro. Unregistrierte, dem Barockpinto ähnliche Scheckenpferde ohne Stutbuchpapiere bleiben deutlich günstiger, ungefähr 2.500 bis 7.000 Euro. Im gesamten Euroraum gelten dieselben Preisbänder in Euro (EUR), auch wenn Deutschland und die Niederlande oft die günstigeren Einstiegspreise bieten.

International liegt das Preisniveau meist höher: In Nordamerika kosten junge, unausgebildete Barockpintos häufig 15.000 bis 20.000 US-Dollar, importierte Zuchtstuten rund 60.000 US-Dollar und gekörte Zuchthengste etwa 75.000 US-Dollar, weil Flug, Quarantäne und Gesundheitskontrollen den Preis nach oben treiben. Wechselkurse schwanken, und ausländische Verkäufer rechnen ihre Preise meist ohnehin in Euro ab.

Wenn Sie einen eigenen Barockpinto verkaufen möchten, ist die Zielgruppe klar umrissen: Freizeit- und Dressurreiter, die den Friesen-Look lieben, aber Farbe wollen, dazu Fahrer und Amateure, die ein ruhiges, auffälliges Pferd suchen. In der Anzeige zahlt sich Transparenz aus, denn Stutbuchregister, Friesenanteil, Körungsergebnisse und eine abgelegte IBOP-Leistungsprüfung wirken sich direkt auf den erzielbaren Preis aus. Besonders wertsteigernd sind Nachweise wie reinerbiger Tobiano, ein bestätigter Status als Nicht-Anlageträger für Hydrocephalus und Zwergwuchs sowie eine saubere DNA-Abstammungskontrolle. Ebenso wichtig ist es, offen auf die Anfälligkeit für Mauke und Milben unter dem Behang oder ein erhöhtes Risiko für Sommerekzem hinzuweisen und klarzustellen, dass die Papiere vom Barock Pinto Studbook stammen und nicht von einem anderen Scheckenverband.

Was kostet ein Barockpinto in Österreich?

In Österreich kostet ein Barockpinto je nach Alter, Ausbildung und Papieren meist zwischen 3.000 und 20.000 Euro. Junge, unausgebildete Pferde liegen am unteren Ende dieser Spanne, während ausgebildete Dressur- oder Fahrpferde mit Turniererfolgen deutlich mehr kosten. Gekörte Zuchthengste und Elite-Stuten übersteigen diese Preise oft noch. Da nur wenige Barockpintos direkt in Österreich stehen, kommt bei importierten Pferden meist noch ein Transportkostenanteil hinzu.

Wie viel kostet ein Barockpinto im europäischen Vergleich?

Innerhalb Europas bewegen sich die Preise für einen Barockpinto weitgehend im selben Rahmen, ob das Pferd aus Deutschland, den Niederlanden, Spanien oder Österreich stammt. Fohlen und junge Pferde beginnen bei rund 3.000 bis 6.000 Euro, zuverlässige erwachsene Reitpferde liegen meist bei 8.000 bis 15.000 Euro. Ausgebildete Dressur- oder Fahrpferde erreichen 15.000 bis 30.000 Euro, gekörte Zuchthengste 20.000 bis 40.000 Euro und in Ausnahmefällen mehr. Die Niederlande und Deutschland bieten wegen der größeren Auswahl oft die günstigeren Einstiegspreise.

Ist jedes schwarz-weiße Pferd mit Behang automatisch ein Barockpinto?

Nein, denn das Aussehen allein macht noch keinen Barockpinto. Tinker, Kreuzungen aus Friese und Tinker oder gescheckte Pferde mit iberischem Einschlag sehen oft ähnlich aus, gehören aber zu anderen Rassen. Ein Pferd gilt erst als Barockpinto, wenn es beim Barock Pinto Studbook eingetragen ist, den Mindestanteil von 37,5 Prozent Friesenblut nachweist und die Abstammung per DNA bestätigt wurde. Friesenpapiere des KFPS sind übrigens etwas anderes als Barockpinto-Papiere.

Worauf sollte ich bei der Ankaufsuntersuchung eines Barockpintos besonders achten?

Neben der üblichen Untersuchung mit Röntgen lohnt bei einem Barockpinto ein Blick auf Haut und Fesselbehang, weil Mauke und Milben dort häufig auftreten. Ebenso sinnvoll ist die Frage nach dem Ekzemstatus, denn Sommerekzem kommt bei friesischen Typen öfter vor. Bei Hengsten und Zuchtstuten sollten Sie zusätzlich nach dem Gentest auf Anlageträgerschaft für Hydrocephalus und Zwergwuchs fragen. Prüfen Sie außerdem, ob Equidenpass und Stutbuchpapiere zueinander passen und ob der Verkäufer den Barockpinto tatsächlich im Stutbuch eingetragen hat.

Ob Sie selbst einen passenden Barockpinto suchen oder Ihr Pferd einem neuen Besitzer übergeben möchten: Auf Paardplaats finden Sie aktuelle Angebote aus Österreich und ganz Europa und können Ihre eigene Anzeige unkompliziert veröffentlichen.

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