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Isabelo Pferde kaufen

Isabelo (Doppel-Pearl) kaufen und verkaufen auf Paardplaats: PRE- und Lusitano-Pferde von Züchtern aus ganz Europa, mit Preisen und Farbgentest-Tipps.

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Isabelo

Wer heuer nach Isabelo kaufen oder Isabelo kaufen in Österreich sucht, tut das selten zufällig. Der Isabelo, auch als Doppel-Pearl bekannt, gehört zu den seltensten und zugleich auffälligsten Farbschlägen der iberischen Pferdewelt, und genau diese Mischung aus Seltenheit und barockem Glanz zieht österreichische Käufer an, die mit PRE, Lusitano und klassischer Reitkunst aufgewachsen sind. Anders als das champagnerfarbene Fell vermuten lässt, ist Isabelo kein Zufallsprodukt der Sonne, sondern das Ergebnis eines Erbgangs, den man einem Pferd nicht einfach ansieht. Wer heute einen Isabelo zu verkaufen hat oder selbst einen Isabelo kaufen möchte, bewegt sich in einer Nische, in der Wissen über Genetik genauso zählt wie das Auge für Qualität und Ausbildung, und in jeder Pferdepension sorgt so ein Pferd unter Einstellern meist für Gesprächsstoff.

Genetisch betrachtet ist Isabelo die Bezeichnung für Pferde mit zwei Kopien des Pearl-Gens, also dem Genotyp Prl/Prl, während ein einzelner Anlageträger äußerlich meist ganz normal als Fuchs, Brauner, Rappe oder Schimmel durchgeht. Das Pearl-Gen sitzt im selben Gen wie die Cream-Aufhellung, aber an einer anderen Stelle, und kommt vor allem bei PRE, Lusitano und ihren Kreuzungen wie Azteca oder Hispano-Lusitano vor. Wichtig für jeden Käufer: Nur ein Farbgentest auf Cream, Pearl und idealerweise Champagne zeigt zweifelsfrei, ob ein Pferd wirklich Isabelo ist oder ob rein optisch nur dieser Eindruck entsteht. Isabelo ist außerdem nicht dasselbe wie die hierzulande traditionell Isabelle genannte Farbe, die einem Palomino entspricht, und auch Cremello, Perlino, Pearl und Champagne sind eigenständige, oft verwechselte Aufhellungen, die sich nur im Labor sicher trennen lassen.

Beim Isabelo kaufen zählt zuerst das Papier, dann erst die Optik. Seriöse Anbieter aus Spanien, Portugal oder heimische Importeure legen immer den Equidenpass, die Abstammungspapiere und im Idealfall bereits den Farbgentest vor. Wer einen Isabelo kaufen möchte, sollte sich nicht nur auf Fotos verlassen, denn die Fellfarbe verändert sich mit Jahreszeit, Alter und Sonneneinstrahlung merklich, und ein Foto im Jänner wirkt oft dunkler als das gleiche Pferd im August.

Fragen nach dem Isabelo-Preis und was kostet ein Isabelo gehören für die meisten Interessenten ebenso zur Suche wie die Frage nach der Ausbildung, denn ein ungerittenes Fohlen ist mit einem fertig ausgebildeten Dressurpferd preislich nicht zu vergleichen. Eine unabhängige Ankaufsuntersuchung bleibt beim Isabelo genauso sinnvoll wie bei jedem anderen Pferd, wobei ein zusätzlicher Blick auf die rosafarbene oder gesprenkelte Haut und die helleren Augen nicht schadet. Wer aus Spanien oder Portugal importiert, sollte an Transport und die Gesundheitsbescheinigung über TRACES denken, bevor der Isabelo im heimischen Stall steht.

Preislich bewegt sich der Markt für diese Pferde in Euro, kurz EUR, heuer in recht klaren Bahnen, auch wenn Qualität, Abstammung und Ausbildung am Ende immer den Ausschlag geben. Kreuzungen wie Azteca- oder PRE-Paint-Fohlen mit Pearl-Verdünnung sind meist schon ab rund 4.500 bis 9.000 Euro zu finden, während eingetragene PRE- oder Lusitano-Fohlen und -Jährlinge mit Papieren häufig zwischen 6.000 und 15.000 Euro kosten, bei außergewöhnlicher Abstammung auch deutlich mehr. Junge eingetragene Pferde zwischen zwei und vier Jahren, noch unausgebildet oder gerade angeritten, liegen grob zwischen 8.000 und 20.000 Euro, einfachere Vertreter schon ab etwa 5.000 Euro.

Fertig ausgebildete Freizeit- und Allroundpferde mit der Farbe Isabelo kosten meist zwischen 10.000 und 20.000 Euro, ältere Freizeitpferde schon ab 5.000 Euro, geschulte Dressur- oder Arbeitsreitpferde und gute junge Hengste eher zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste, die zuverlässig Anlageträger vererben, erreichen 40.000 bis 70.000 Euro und mitunter mehr. Im Vergleich zu einem sonst gleichwertigen braunen oder Schimmel-PRE bringt die Seltenheit der Farbe meist einen kleinen Aufschlag, wobei Exterieur, Bewegung, Papiere und Ausbildung den größten Anteil am Preis ausmachen.

Weltweit gesehen werden Andalusier und PRE mit Pearl-Verdünnung in Nordamerika oft um 13.000 bis 15.000 US-Dollar angeboten, importierte Zuchthengste deutlich teurer, während Käufer aus Übersee meist Transport, Gesundheitszeugnisse sowie Zoll und Steuern einrechnen müssen. Da Wechselkurse zum US-Dollar schwanken, lohnt sich vor jedem Kauf ein aktueller Blick auf den Kurs, auch wenn ausländische Anbieter ihre Pferde in aller Regel ohnehin in Euro auszeichnen.

Wer einen Isabelo zu verkaufen hat, sollte die Farbe selbst zur Verkaufsstrategie machen, denn Käufer kommen meist aus der Barockpferd- und Working-Equitation-Szene, der klassischen Dressur oder der Zucht, wo ein Doppel-Pearl-Hengst als Deckhengst besonders gefragt ist. Ein aktueller Farbgentest, saubere Abstammungspapiere und ehrliche, im Tageslicht aufgenommene Fotos schaffen beim Isabelo mehr Vertrauen als bei fast jeder anderen Farbe, weil Käufer wissen wollen, ob sie tatsächlich ein reinerbiges Doppel-Pearl-Pferd oder nur ein sehr helles Pferd vor sich haben. Ein gültiger Equidenpass für OEPS-Turniere gehört ohnehin dazu, und wer offen über die empfindliche, rosafarbene oder gesprenkelte Haut und den Bedarf an einer UV-Fliegenmaske im Sommer spricht, erspart sich später Diskussionen mit ernsthaften Interessenten.

Was kostet ein Isabelo in Österreich?

Da Isabelo-Preise europaweit in Euro genannt werden, gilt für Käufer in Österreich dieselbe Spanne wie im übrigen Euroraum. Fohlen und Kreuzungen beginnen oft bei 4.500 bis 9.000 Euro, eingetragene PRE- oder Lusitano-Nachwuchspferde meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro, ausgebildete Reitpferde häufig zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Transport aus Spanien oder Portugal sowie die übliche Ankaufsuntersuchung kommen bei einem Import noch dazu.

Was kostet ein Isabelo-Pferd in Europa?

Der europäische Markt bewertet diese Pferde vor allem nach Abstammung, Ausbildung und Papieren, wobei die seltene Farbe meist einen kleinen Aufschlag bringt. Junge, unausgebildete Pferde liegen häufig zwischen 6.000 und 20.000 Euro, fertig ausgebildete Reitpferde zwischen 10.000 und 40.000 Euro. Bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste erzielen mitunter 40.000 bis 70.000 Euro. Die meisten Tiere stammen aus Spanien und Portugal, werden aber europaweit weiterverkauft.

Welche Pferde tragen die Isabelo-Farbe?

Isabelo ist keine eigene Rasse, sondern eine Farbe, die vor allem bei PRE, Lusitano und ihren Kreuzungen wie Azteca vorkommt. Genetisch entsteht sie durch zwei Kopien des Pearl-Gens, während ein einzelner Anlageträger äußerlich unauffällig bleibt. Auch bei American Quarter Horses kommt das Gen gelegentlich vor. Nur ein Farbgentest zeigt zuverlässig, ob ein Pferd tatsächlich zwei Pearl-Kopien trägt.

Worauf sollte man beim Isabelo-Kauf besonders achten?

Verlangen Sie neben Equidenpass und Abstammungspapieren immer den aktuellen Farbgentest, denn nur er unterscheidet einen echten Isabelo sicher von Cremello, Perlino oder einem einfachen Pearl-Träger. Fotos sollten im Tageslicht entstehen, weil sich der Farbton mit Jahreszeit und Sonne verändert. Eine unabhängige Ankaufsuntersuchung gehört dazu wie bei jedem anderen Pferd. Ist das Pferd ein Schimmel, sollte offen gesagt werden, dass es trotz Pearl-Nachweis mit der Zeit ausschimmelt.

Ob Sie selbst einen Isabelo kaufen möchten oder Ihren Doppel-Pearl-Liebling zu verkaufen haben: Auf Paardplaats finden Sie Angebote aus ganz Europa. Stellen Sie Ihr Pferd mit ehrlichen Fotos, vollständigen Papieren und dem Farbgentest ein, damit Interessenten schnell erkennen, welchen seltenen Schatz Sie anbieten.

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