Barockpinto kaufen
Barockpinto kaufen oder verkaufen in der Schweiz: Stutbuchpferde, aktuelle Preise in Franken, Inserate von Züchtern und Verkäufern bei Paardplaats.
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Barockpinto
Wer in der Schweiz nach einem Barockpinto sucht, hat meist schon ein Bild vor Augen: ein kräftiger, schwarz-weiss gescheckter Pferdetyp mit üppiger Mähne und dichtem Behang, der an einen Friesen erinnert, aber eben bunt ist. Genau dieses Bild macht die Rasse auf dem Schweizer Pferdemarkt gefragt, obwohl sie nur in kleiner Zahl angeboten wird. Wer im Internet Barockpinto kaufen oder Barockpinto kaufen in der Schweiz eingibt, merkt schnell, dass das Angebot überschaubar ist. Ebenso regelmässig suchen Züchter und private Verkäufer nach der richtigen Adresse, um einen Barockpinto zu verkaufen oder ein Fohlen anzubieten. Auf Paardplaats treffen sich beide Seiten, und gesucht werden vor allem ruhige, auffällige Pferde für Ausritte, Dressur und Fahrsport.
Die Wurzeln des Barockpinto liegen in den Niederlanden, in der Provinz Friesland, wo Friesen im 20. Jahrhundert mit bunten, schwarz-weiss gescheckten Warmblütern gekreuzt wurden; die Blutlinie der heutigen Rasse wird meist auf das Jahr 1957 datiert. Als Gründervater gilt der Hengst Bonte Nico, ein schwarz-weisser Halbfriese, der in den 1960er-Jahren bei Züchtern sehr gefragt war. Weil das friesische Stutbuch KFPS nur einfarbig schwarze Pferde registriert, blieben seine bunten Nachkommen jahrzehntelang ohne eigenes Stutbuch, bis 2009 in den Niederlanden mit dem Barock Pinto Studbook (BPS) ein offenes, noch junges Stutbuch entstand. Typisch ist die schwarz-weisse Scheckung, meist im Tobiano-Muster, mit üppiger Mähne und langem Behang; Barockpintos messen meist 1,50 bis 1,65 Meter Stockmass und gelten als freundlich und gelassen. Nicht jedes bunte Pferd mit langem Behang und friesischem Typ ist automatisch ein Barockpinto: Massgebend sind Stutbuch-Eintragung, ein Mindestanteil friesischen Blutes von 37,5 Prozent und eine DNA-Abstammungskontrolle.
Wer sich in der Schweiz auf die Suche nach einem Barockpinto macht, sollte wissen, dass die Rasse hierzulande kaum gezüchtet wird: Die meisten Pferde, die auf dem Schweizer Markt als Barockpinto zu verkaufen angeboten werden, stammen aus Deutschland, Österreich oder den Niederlanden. Bevor Sie einen Barockpinto kaufen, lohnt sich ein Blick ins Papier: in welchem Stutbuch und Register das Pferd eingetragen ist und ob eine DNA-Abstammungskontrolle vorliegt. Fragen Sie nach dem Ergebnis der Körung oder Stutbuchaufnahme, nach Ergebnissen der IBOP-Leistungsprüfung und danach, ob Hengst oder Stute Anlageträger für Hydrocephalus und Zwergwuchs sind; bei einer Zuchtstute ist zudem ein Test auf reinerbigen Tobiano interessant. Wer sich fragt, was kostet ein Barockpinto, sollte diese Punkte zusammen mit einer gründlichen Ankaufsuntersuchung mit Röntgen betrachten, denn Gesundheit und Papiere bestimmen den Barockpinto-Preis stärker als die reine Farbe. Kommt das Pferd aus dem EU-Raum, braucht es für die Einfuhr einen Equidenpass, die Meldung in der Tierverkehrsdatenbank über Agate innerhalb von dreissig Tagen sowie die tierärztlichen Papiere über TRACES.
Die Preisfrage lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, aber eine Orientierung ist möglich. In der Schweiz bewegen sich junge, unberittene Barockpintos meist zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000, ein verlässliches, bereits gerittenes oder gefahrenes Allroundpferd kostet häufig zwischen CHF 10'000 und CHF 20'000, und ein gut ausgebildetes Pferd mit Turniererfahrung liegt eher zwischen CHF 18'000 und CHF 35'000. Gekörte Zuchthengste beginnen ab etwa CHF 25'000. Diese Barockpinto-Preise in Franken liegen spürbar über den europäischen Werten, vor allem wegen Importkosten, Transport und dem höheren Schweizer Preisniveau. Auf dem europäischen Markt, etwa in Deutschland, den Niederlanden oder Österreich, kosten Fohlen und Jährlinge oft zwischen EUR 3'000 und EUR 6'000, und verlässliche Reit- oder Fahrpferde meist zwischen EUR 8'000 und EUR 15'000. Ausgebildete Dressur- oder Fahrpferde mit Resultaten kosten zwischen EUR 15'000 und EUR 30'000, gekörte Hengste oder Elitestuten zwischen EUR 20'000 und EUR 40'000; nicht eingetragene Friesenkreuzungen ohne Stutbuchpapiere kosten deutlich weniger, meist EUR 2'500 bis EUR 7'000. Ausserhalb Europas zahlen Käufer oft mehr: In Nordamerika kosten junge Pferde häufig USD 15'000 bis 20'000, importierte Zuchtstuten um USD 60'000 und Zuchthengste um USD 75'000. Wechselkurse schwanken laufend; aktuell entspricht ein Euro etwa 0.94 Franken, und ausländische Anbieter geben ihre Preise ohnehin in Euro an.
Auch beim Verkaufen lohnt es sich, die Zielgruppe genau zu kennen. Käufer für einen Barockpinto sind in der Schweiz meist Freizeitreiter, Dressurreiter und Fahrer, die einen ruhigen, auffälligen Typ suchen und für Gesundheit und lückenlose Papiere einen fairen Preis zahlen. Ein Inserat wirkt glaubwürdiger, wenn Sie das Stutbuch, das Register, den Anteil friesischen Blutes und allfällige Körungsergebnisse offen nennen, statt sich allein auf die Scheckung zu verlassen. Eine DNA-Abstammungskontrolle, ein Test auf reinerbigen Tobiano bei Zuchtstuten und der Nachweis, dass das Pferd kein Anlageträger für Hydrocephalus und Zwergwuchs ist, erhöhen das Vertrauen und rechtfertigen einen höheren Preis. Ist Ihr Pferd nicht im Stutbuch eingetragen, bieten Sie es ehrlich als friesische Scheckenkreuzung an statt als Barockpinto. Sprechen Sie zudem Mauke, Milben im Behang oder eine Veranlagung zu Sommerekzem proaktiv an, denn ernsthafte Käufer schätzen Offenheit mehr als ein makelloses Foto.
Was kostet ein Barockpinto in der Schweiz?
In der Schweiz kosten junge, unberittene Barockpintos meist zwischen CHF 5'000 und CHF 10'000. Ein zuverlässiges, bereits gerittenes oder gefahrenes Pferd liegt häufig zwischen CHF 10'000 und CHF 20'000. Gut ausgebildete Pferde mit Turniererfahrung erreichen zwischen CHF 18'000 und CHF 35'000. Gekörte Zuchthengste beginnen ab etwa CHF 25'000. Diese Preise liegen wegen Import und Transport meist über den europäischen Werten.
Wie viel kostet ein Barockpinto in Europa?
Auf dem europäischen Markt kosten Fohlen und Jährlinge meist zwischen EUR 3'000 und EUR 6'000. Verlässliche Reit- oder Fahrpferde kosten meist zwischen EUR 8'000 und EUR 15'000, ausgebildete Dressurpferde mit Resultaten zwischen EUR 15'000 und EUR 30'000. Gekörte Hengste und erstklassige Elitestuten erreichen zwischen EUR 20'000 und EUR 40'000, in Ausnahmefällen auch mehr. Bei einem Kurs von rund 0.94 Franken pro Euro lohnt es sich, beim Import in beiden Währungen zu rechnen.
Ist jeder schwarz-weisse Friese ein Barockpinto?
Nein, Farbe allein macht noch keinen Barockpinto. Massgebend ist die Eintragung im Barock Pinto Studbook oder einem anerkannten Partnerverband, ein Mindestanteil friesischen Blutes von 37,5 Prozent und eine DNA-Abstammungskontrolle. Das friesische Stutbuch KFPS registriert nur einfarbig schwarze Pferde, weshalb friesische Papiere und Barockpinto-Papiere zwei unterschiedliche Dinge sind. Ähnlich aussehende Kreuzungen sollten ehrlich als Kreuzung und nicht als Barockpinto angeboten werden.
Welche Papiere braucht ein importierter Barockpinto in der Schweiz?
Jedes Pferd in der Schweiz braucht einen gültigen Equidenpass und muss über Agate in der Tierverkehrsdatenbank registriert sein. Bei einem Import aus der EU muss die Einfuhr innerhalb von dreissig Tagen über Agate gemeldet werden. Dazu kommen die Zollabfertigung, die Schweizer Mehrwertsteuer und die tierärztlichen Gesundheitspapiere über TRACES. Wer diese Schritte vor dem Kauf kennt, vermeidet unnötige Wartezeit an der Grenze.
Ob Sie einen Barockpinto kaufen möchten oder Ihr eigenes Pferd verkaufen wollen: Bei Paardplaats finden Sie aktuelle Inserate aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland und können Ihr eigenes Angebot veröffentlichen.