Isabelo Pferde zu verkaufen
Isabelo kaufen und verkaufen auf Paardplaats: Doppel-Pearl-Pferde, meist PRE und Lusitano, von Züchtern aus ganz Europa, mit Preisen und Tipps zum Gentest.
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Isabelo
Wer auf Paardplaats gezielt nach einem Isabelo sucht, sucht nach einem der seltensten Farbschläge der iberischen Pferdewelt: einem Pferd mit hellem, fast durchscheinendem Goldschimmer, rosafarbener oder gesprenkelter Haut und oft bernsteinfarbenen Augen. Im deutschsprachigen Raum hat sich der spanische Handelsname Isabelo eingebürgert, manche Verkäufer sprechen auch von Doppel-Pearl. Wer nach Isabelo kaufen oder Isabelo zu verkaufen sucht, merkt schnell, dass das Angebot klein, international verstreut und stark auf PRE- und Lusitano-Pferde aus Spanien und Portugal konzentriert ist. Genau diese Kombination aus Seltenheit, barockem Typ und genetischer Besonderheit macht den Isabelo für Liebhaber der klassischen Reitkunst, der Working Equitation und für Züchter, die gezielt mit Pearl-Genetik arbeiten, so begehrt.
Isabelo ist keine Rasse, sondern eine Farbe, die auf zwei Kopien des Pearl-Allels, kurz prl/prl, im selben Gen wie die Cream-Verdünnung, dem SLC45A2-Gen, zurückgeht. Ein einzelnes Pearl-Allel verändert das äussere Erscheinungsbild kaum, erst die doppelte Ausprägung hellt Fell, Mähne und Schweif zu apricot-, champagner- oder cremefarbenen Tönen mit metallischem Glanz auf, kombiniert mit rosafarbener Haut und hellen Augen. Am häufigsten findet man den Pearl-Faktor bei der Pura Raza Española, auch Andalusier genannt, beim Lusitano und deren Kreuzungen wie Hispano-Lusitano oder Azteca, in den USA kennt man ihn auch bei Quarter Horses und Paints. Optisch lässt sich Isabelo leicht mit Palomino, Cremello, Perlino oder Champagne verwechseln, und ein einfacher Pearl-Träger sieht ganz normal aus. Nur ein DNA-Farbtest auf Cream, Pearl und idealerweise Champagne bringt hier wirklich Klarheit, ANCCE und unabhängige Labore bieten solche Tests an.
Wer konkret kaufen will, sollte sich auf einen Import einstellen, denn die meisten Isabelo-Pferde stammen aus Spanien, Portugal oder Deutschland und müssen anschliessend in die Schweiz eingeführt werden. Verlangen Sie neben den Abstammungspapieren immer den DNA-Farbtest, der prl/prl schwarz auf weiss bestätigt, denn Fotos allein täuschen bei unterschiedlichem Licht, Jahreszeit oder Alter leicht. Wer bei Suchbegriffen wie Isabelo Preis oder was kostet ein Isabelo landet, merkt schnell, dass Qualität, Ausbildung und Abstammung den Preis stärker bestimmen als die Farbe allein. Für die Schweiz kommen nach dem Kauf ein gültiger Equidenpass, die Registrierung in der Tierverkehrsdatenbank über Agate und, innerhalb von 30 Tagen nach der Einfuhr, die Meldung über Agate dazu. Bei einer Einfuhr aus der EU sind zudem Zollabfertigung, Schweizer Mehrwertsteuer und die TRACES-Gesundheitsbescheinigung Pflicht. Lassen Sie das Pferd tierärztlich untersuchen, achten Sie bei hellhäutigen Isabelos besonders auf Haut und Augen, und klären Sie mit Swiss Equestrian, dem SVPS, welche Papiere für Turniere oder Zucht zusätzlich nötig sind.
Preislich bewegt sich der europäische Markt für Isabelo-Pferde in Euro, kurz EUR, in einer weiten Spanne. Unregistrierte oder gekreuzte Fohlen und Jährlinge, etwa Azteca- oder PRE-Paint-Kreuzungen, kosten meist zwischen 4'500 und 9'000 Euro, umgerechnet rund CHF 4'250 bis 8'500. Eingetragene PRE- oder Lusitano-Fohlen liegen häufig zwischen 6'000 und 15'000 Euro, also etwa CHF 5'700 bis 14'200. Junge, kaum oder erst angerittene Pferde zwischen zwei und vier Jahren finden sich meist zwischen 8'000 und 20'000 Euro, umgerechnet CHF 7'600 bis 19'000, einfachere Vertreter schon ab rund CHF 4'750. Ausgebildete Freizeit- und Allrounderpferde bewegen sich zwischen 10'000 und 20'000 Euro, also CHF 9'500 bis 19'000. Dressur- oder Working-Equitation-Pferde und gute junge Hengste kosten oft 20'000 bis 40'000 Euro, rund CHF 19'000 bis 37'800, bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste 40'000 bis 70'000 Euro oder mehr. Diese Isabelo-Preise in Franken sind reine Umrechnungen des europäischen Preises zum Kurs von rund einem Euro zu 0,9449 Franken, Transport und Einfuhrformalitäten kommen jeweils noch hinzu. Weltweit bezahlt man für Andalusier- oder PRE-Pearl-Jährlinge in Nordamerika häufig 13'000 bis 15'000 US-Dollar, für Zuchthengste deutlich mehr, wobei Flug, Quarantäne und der CEM-Test zusätzlich zu Buche schlagen. Die seltene Farbe verschafft einem sonst vergleichbaren PRE meist einen Aufpreis gegenüber einem grauen oder braunen Pferd, doch Exterieur, Bewegung, Papiere und Ausbildung bleiben die eigentlichen Preistreiber, und Wechselkurse schwanken, weshalb ausländische Verkäufer praktisch immer in Euro inserieren.
Wer selbst einen Isabelo verkaufen möchte, profitiert von einem klar eingeschränkten, aber sehr interessierten Käuferkreis: Liebhaber iberischer Pferde, Working-Equitation- und Barockreiter sowie Züchter, die gezielt Pearl-Genetik suchen, weil ein Doppel-Pearl-Hengst garantiert Träger-Fohlen zeugt. Für diese Käufer lohnt es sich, den DNA-Farbtest offen im Inserat zu nennen, statt nur mit Fotos zu werben, denn das schafft Vertrauen und rechtfertigt den Farbaufschlag. Fotografieren Sie bei natürlichem Tageslicht, denn Isabelos wirken je nach Jahreszeit und Sonneneinstrahlung unterschiedlich hell. Ist das Pferd ein Schimmel (Tordo), der trotz prl/prl ausgrauen wird, sagen Sie das klar, denn ein solches Pferd wird ehrlicherweise nicht einfach als Isabelo angeboten, und weisen Sie auf die empfindlichere, hellere Haut und die Augen hin.
Was kostet ein Isabelo in der Schweiz?
Für Schweizer Käufer entspricht der Preis meist dem europäischen Angebotspreis plus Einfuhrkosten. Ein einfaches, unregistriertes Isabelo-Fohlen beginnt bei etwa CHF 4'250, ein eingetragenes PRE- oder Lusitano-Fohlen meist bei CHF 5'700 bis 14'200. Ausgebildete Freizeit- oder Dressurpferde bewegen sich häufig zwischen CHF 9'500 und 37'800, bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste deutlich darüber. Dazu kommen Transport, Zollabfertigung, Mehrwertsteuer und die TRACES-Gesundheitsbescheinigung.
Was kostet ein Isabelo auf dem europäischen Markt?
Auf dem europäischen Markt reichen die Isabelo-Preise von rund 4'500 Euro für unregistrierte Fohlen bis über 40'000 Euro für bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste. Eingetragene PRE- oder Lusitano-Jungpferde liegen meist zwischen 6'000 und 20'000 Euro, ausgebildete Dressur- oder Working-Equitation-Pferde zwischen 20'000 und 40'000 Euro. Die Farbe selbst bringt gegenüber einem vergleichbaren grauen oder braunen Pferd meist einen Aufpreis, entscheidend bleiben aber Abstammung, Ausbildung und Exterieur.
Welche Genetik steckt hinter der Farbe Isabelo?
Isabelo entsteht, wenn ein Pferd zwei Kopien des Pearl-Allels, prl/prl, im SLC45A2-Gen trägt, demselben Gen, das auch die Cream-Verdünnung steuert. Ein einzelnes Pearl-Allel bleibt optisch meist unsichtbar, weshalb viele Träger als gewöhnliche Füchse, Braune oder Rappen durchgehen. Erst die doppelte Ausprägung hellt Fell, Mähne und Schweif zu jenem apricot- bis champagnerfarbenen Ton mit rosafarbener Haut und hellen Augen auf. Am häufigsten findet man den Pearl-Faktor bei PRE- und Lusitano-Pferden, und nur ein DNA-Test klärt zweifelsfrei, ob ein Pferd tatsächlich prl/prl ist.
Worauf sollte ich beim Kauf oder Verkauf eines Isabelo achten?
Verlangen Sie als Käufer immer den DNA-Farbtest sowie die vollständigen Abstammungspapiere, denn Fotos allein sagen bei dieser Farbe wenig über den genetischen Status aus. Für die Schweiz gehören zusätzlich der Equidenpass, die TVD-Registrierung über Agate und bei einer Einfuhr die fristgerechte Meldung innerhalb von 30 Tagen dazu. Achten Sie auf die empfindliche, helle Haut und die Augen, besonders im Freien. Verkäufer sollten offen kommunizieren, falls ein Pferd ein Schimmel ist, der ausgrauen wird, um Enttäuschungen zu vermeiden.
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