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Azteca kaufen

Azteca kaufen oder verkaufen: Mexikos Nationalrasse mit iberischem und Quarter-Horse-Blut. Stöbern oder inserieren Sie Ihr Pferd auf Paardplaats.

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Azteca

Wer einen Azteca kaufen möchte, sucht in der Regel ein Reitpferd, das mehr bietet als eine schöne Erscheinung. Der Azteca gilt als Mexikos Nationalrasse und verbindet das Blut iberischer Pferde, also Pura Raza Española oder Lusitano, mit dem des American Quarter Horse. Das Ergebnis ist ein kompaktes, wendiges, menschenbezogenes Pferd mit Eleganz, Tempo, Kraft und Rinderverstand. Interessenten sind Westernreiter, Working-Equitation-Reiter, Barockreiter und Freizeitreiter, die ein ruhiges, lernwilliges Pferd schätzen. Auf Paardplaats können Sie Azteca-Pferde zum Verkauf durchsehen, Angebote in Ruhe vergleichen und Ihr eigenes Pferd inserieren. Deutschsprachige Zuchtliteratur nennt die Rasse auch Azteke, in Verkaufsanzeigen heißt sie meist Azteca.

Die Geschichte beginnt 1972 in Mexiko. Antonio Ariza Cañadilla, Vertreter der spanischen Firma Pedro Domecq in Mexiko, war die treibende Kraft: Importierte Andalusier wurden mit Quarter Horses und Criollos gekreuzt, die frühe Zucht lief auf dem Rancho San Antonio bei Texcoco. Ziel war ein Pferd für die Charros, Mexikos traditionelle Reiter, und für die Arbeit auf der Ranch. Der erste offizielle Azteca war der Hengst Casarejo, 1972 im Centro de Reproducción Caballar Domecq geboren, von dem Andalusierhengst Ocultado aus der Quarter-Horse-Stute Americana. Am 4. November 1982 erkannte das mexikanische Landwirtschaftsministerium die Rasse offiziell an.

Das ursprüngliche Zuchtbuch führt die Asociación Mexicana de Criadores de Caballos de Raza Azteca (AMCCRA). Keine der Gründerrassen darf mehr als 75 Prozent der Abstammung ausmachen; angestrebt wird eine Mischung zwischen etwa drei und fünf Achteln iberischem und Quarter-Horse-Blut, der Criollo-Anteil bleibt begrenzt. Die Buchstaben A bis F beschreiben die Blutanteile. Die Eintragung erfolgt zweistufig: Fohlen werden mit etwa sieben Monaten begutachtet, die endgültige Eintragung und Zuchtzulassung folgen ab drei Jahren nach einer strengeren zweiten Inspektion. Das US-Register AAHIA besteht seit 1989, erlaubt Paint-Blut und damit Schecken, verlangt keine Inspektion und wird vom mexikanischen Register nicht anerkannt. Frankreich hat die Rasse zum 1. Januar 2020 anerkannt, in Spanien arbeitet seit April 2007 eine Delegation in Espartinas bei Sevilla. In Deutschland ist die Rasse selten, die Papiere unterscheiden sich von Pferd zu Pferd.

Ein Azteca misst als Hengst oder Wallach etwa 152 bis 165 cm, als Stute etwa 150 bis 163 cm, bei 450 bis 540 kg Gewicht. Er ist mittelgroß, kompakt und gut bemuskelt, mit geradem oder leicht konvexem Profil, kleinen Ohren und ausdrucksvollen Augen. Hals leicht gewölbt, Schulter lang und schräg, Brust breit und tief, Rücken kurz und kräftig, Kruppe breit und gerundet, Mähne und Schweif voll. Die Bewegungen sind frei, geschmeidig und trittsicher, mit natürlicher Selbsthaltung von der iberischen Seite sowie schnellen Wendungen und Antritten vom Quarter Horse. Nach mexikanischem Standard sind alle einfarbigen Fellfarben erlaubt, auch Palomino, Buckskin, Falbe und Champagner; Schimmel sind sehr häufig. Wer auswählt, achtet auf einen ausgewogenen Typ, mühelose Versammlung, korrekte Gliedmaßen, harte Hufe und einen ruhigen Kopf.

Im Westernreiten wird der Azteca in Reining, Cutting, Team Penning, Roping, Ranch Riding und Trail eingesetzt, auf der iberischen Seite in Working Equitation, Doma Vaquera und Dressur. In Mexiko kommen Charrería samt Escaramuza und Rejoneo hinzu, außerdem Freizeitreiten, Polo und leichtes Fahren. Das Pferd ist sensibel, lernt schnell und belohnt einen konsequenten, fairen Reiter. Bauen Sie Versammlung und Muskulatur schrittweise auf und fordern Sie junge Pferde nicht zu früh. Rinderarbeit oder Working Equitation sind ein natürliches Ventil für seinen Arbeitseifer. Ein gut ausgebildeter Azteca kann zu einem Amateur passen, ein junges oder rohes Pferd gehört in die Hand eines erfahrenen Ausbilders. So haben Freizeitreiter wie ehrgeizige Turnierreiter lange Freude an ihm.

Iberer wie Quarter Horses neigen zur Leichtfuttrigkeit, das gilt auch für den Azteca. Setzen Sie auf raufutterbetonte Fütterung, begrenzen Sie den Zugang zu energiereichem Gras und sorgen Sie für regelmäßige Bewegung, denn Übergewicht erhöht das Risiko für Hufrehe und Stoffwechselprobleme. Ideal sind Weidegang und Gesellschaft von Artgenossen. Die Hufe gelten als hart, dennoch sollte der Hufschmied alle sechs bis acht Wochen kommen. Wegen des kurzen, breiten Rückens lohnt eine Sattelanpassung durch den Sattler. Pflegen Sie Mähne und Schweif behutsam und vergessen Sie Zahnkontrolle, Impfungen und Entwurmung nicht. Eine rassetypische Krankheit ist nicht dokumentiert.

Prüfen Sie zuerst die Papiere: Welches Register steht hinter dem Pferd, AMCCRA, AAHIA oder ein Equidenpass eines anderen Zuchtverbands? Der Abstammungsnachweis belegt die Eltern, ein DNA-Abstammungsnachweis bestätigt, dass Pferd und Papiere zusammenpassen. Wegen der Quarter-Horse-Ahnen sollten Sie den Gentest (5-Panel) mit GBED, HERDA, HYPP, MH und PSSM1 verlangen; HYPP wird mit Nachkommen des Quarter-Horse-Hengstes Impressive in Verbindung gebracht. Dazu gehört eine Ankaufsuntersuchung (AKU) mit Röntgenbildern, vor allem von Sprung- und Fesselgelenken und Vorderhufen, und Sie sollten das Pferd selbst geritten oder zumindest unter dem Sattel gesehen haben. Typische Fehler: jede Kreuzung aus Quarter Horse und PRE für einen eingetragenen Azteca zu halten, nach Farbe und Optik zu kaufen, vagen Ausbildungsversprechen zu glauben, einen Hengst zu unterschätzen und Importpapiere oder Transportkosten zu übersehen.

Alle Preise sind Angebotspreise und dienen nur der Orientierung. Nicht eingetragene Kreuzungen aus Quarter Horse und Iberern, die als Azteca-Typ inseriert werden, liegen in Europa bei etwa 1.500 bis 5.000 Euro. Fohlen und Jährlinge kosten etwa 2.000 bis 8.500 Euro, eingetragene Fohlen europäischer Züchter meist 5.500 bis 8.500 Euro. Rohe oder gerade angerittene Zwei- bis Vierjährige werden mit rund 4.500 bis 10.000 Euro angeboten, geritten ausgebildete Pferde von etwa fünf bis vierzehn Jahren mit 8.000 bis 15.000 Euro. Erfolgreiche Turnierpferde und gekörte Zuchthengste beginnen bei etwa 15.000 Euro und werden oft ohne öffentlichen Preis verkauft. Viele Anbieter nennen nur eine Spanne oder „Preis auf Anfrage“; gewerbliche Verkäufer können MwSt. aufschlagen.

In Mexiko liegt ein eingetragener Azteca bei rund 85.000 bis 180.000 MXN, das sind etwa 4.000 bis 9.000 Euro. Pferde mit fortgeschrittener Charro-Ausbildung oder Training in der Hohen Schule kosten etwa 150.000 bis 350.000 MXN und mehr, also ungefähr 7.500 bis 17.000 Euro und mehr. Wechselkurse schwanken. Den Preis bewegen Register und Papiere, Ausbildungsstand samt Videos oder Turnierergebnissen, Alter, Abstammung, Exterieur und Gesundheit bei der AKU sowie eine Hengstkörung. Wer in Mexiko oder den USA kauft, muss Flug, Quarantäne und Einfuhrpapiere einplanen, zusammen oft mehrere tausend Euro.

Wer einen Azteca verkaufen möchte, spricht Westernreiter, Working-Equitation-Reiter, Freizeitreiter und Liebhaber iberischer Pferde an. Nennen Sie im Inserat Register, Buchstabenklasse oder Blutanteile, DNA-Abstammungsnachweis und Gentest, Ausbildungsstand sowie eine ehrliche Beschreibung von Charakter und Gesundheit. Gute Fotos im Stand und in Bewegung sowie ein Video, das das Pferd bei der Arbeit zeigt, schaffen Vertrauen. Seien Sie offen bei Hengststatus, Unarten oder gesundheitlichen Einschränkungen. Vollständige Papiere stützen Ihren Preis.

Was kostet ein Azteca-Pferd?

Der Preis eines Azteca-Pferdes hängt stark von Papieren, Alter und Ausbildung ab. In Europa liegen Fohlen und Jährlinge bei etwa 2.000 bis 8.500 Euro, geritten ausgebildete Pferde bei etwa 8.000 bis 15.000 Euro, erfolgreiche Turnierpferde und gekörte Hengste darüber. Nicht eingetragene Kreuzungen sind mit rund 1.500 bis 5.000 Euro deutlich günstiger. In Mexiko beginnen registrierte Pferde bei etwa 4.000 Euro. Transport und Einfuhr kommen mit mehreren tausend Euro hinzu.

Woran erkenne ich einen echten, eingetragenen Azteca?

Ein echter Azteca ist in einem Register eingetragen, bei AMCCRA mit Buchstabenklasse und bestandener Inspektion und mit höchstens 75 Prozent je Gründerrasse. Ein PRE ist reinrassig iberisch, ein Quarter Horse reinrassig amerikanisch, eine Kreuzung ohne Papiere bleibt ein Typ. Schecken tragen amerikanische Papiere (AAHIA), nicht mexikanische. Verlangen Sie Abstammungsnachweis und DNA-Test.

Für wen eignet sich ein Azteca?

Der Azteca passt zu Reitern, die ein ruhiges, sensibles und lernwilliges Pferd suchen. Ein gut ausgebildetes Exemplar kann für ambitionierte Amateure und Freizeitreiter geeignet sein, ein junges oder rohes Pferd braucht einen erfahrenen Ausbilder. Disziplinen sind Reining, Ranch Riding, Trail, Working Equitation, Doma Vaquera, Barockreiten und Freizeitreiten.

Worauf sollte ich vor dem Kauf oder Verkauf eines Azteca achten?

Beim Kauf zählen das Register, Abstammungsnachweis, DNA-Test, Gentest (5-Panel) und eine AKU mit Röntgenbildern. Sehen Sie das Pferd geritten, reiten Sie es selbst und planen Sie Import und Transport ein. Beim Verkauf gehören dieselben Nachweise ins Inserat, dazu ein ehrlicher Text über Ausbildung, Hengststatus und Gesundheit sowie aussagekräftige Fotos und Videos.

Stöbern Sie auf Paardplaats in den Inseraten für Azteca-Pferde, ob Stute, Wallach oder Hengst, und vergleichen Sie Papiere, Ausbildung und Preise sorgfältig. Möchten Sie Ihr Pferd weitergeben, setzen Sie Ihren Azteca auf Paardplaats zum Verkauf und finden Sie den passenden Menschen für ihn.

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