Doma-Vaquera-Pferd kaufen
Doma-Vaquera-Pferd kaufen oder verkaufen: einhändig gerittene PRE, Lusitanos und Kreuzungen aus Spanien und ganz Europa, jetzt auf Paardplaats.
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Doma-Vaquera-Pferd
Wer heute ein Doma-Vaquera-Pferd kaufen möchte, sucht meist mehr als nur ein weiteres Reitpferd: gesucht wird ein Pferd mit der Ruhe, der Sammlung und dem Gehorsam, die die spanische Hirtenreitweise Doma Vaquera verlangt. Die Interessenten reichen von Reitern, die über Kurse oder die Working-Equitation-Szene zum ersten Mal mit einem Doma-Vaquera-Pferd in Berührung gekommen sind, bis zu erfahrenen Käufern, die gezielt nach einem fertig ausgebildeten Pferd suchen. Wer ein Doma-Vaquera-Pferd verkaufen will, findet hier ebenso sein Publikum wie jemand, der zum ersten Mal fragt, was so ein Doma Vaquera Pferd eigentlich kostet. Die Nachfrage ist überschaubar, aber beständig, denn Doma Vaquera bleibt in Deutschland eine Liebhaberdisziplin mit einer kleinen, treuen Anhängerschaft.
Doma Vaquera hat seine Wurzeln in der Arbeit der Vaqueros aus Andalusien und der Extremadura, die auf dem offenen Land halbwilde Rinder und Kampfstiere einhändig ritten, den Zügel in der linken Hand, die rechte frei für die Arbeit mit der Garrocha, der langen Stange der Feldarbeit, niemals aber der Prüfung selbst. Seit den 1970er Jahren ist Doma Vaquera eine eigene Turnierdisziplin unter der Real Federación Hípica Española, kurz RFHE, deren Prüfungsbögen Übergänge, Wendungen auf der Hinterhand, Rückwärtsrichten und die typischen Vaquera-Figuren wie arrear, templar y doblar verlangen, stets ohne Garrocha im Viereck. Wichtig: Doma Vaquera ist eine Ausbildung und kein Zuchtbuch. Ob ein Pferd als PRE bei der ANCCE, als Lusitano bei der APSL, als Hispano-Araber, Anglo-Araber, Azteke oder als Kreuzung eingetragen ist, sagt wenig über seinen Ausbildungsstand aus, und Doma Vaquera darf man weder mit Working Equitation noch mit klassischer Dressur, der Doma Clásica, verwechseln, auch wenn sich die drei Stile gern begegnen.
Wer in Deutschland ein Doma-Vaquera-Pferd kaufen will, sucht selten vor der eigenen Stalltür, denn die meisten Pferde stehen weiterhin in Spanien, ein kleinerer Teil bei deutschen Importeuren, die sich auf iberische Pferde spezialisiert haben. Wer die Suche nach einem Doma-Vaquera-Pferd zu verkaufen oder nach Doma Vaquera Pferd kaufen ernst nimmt, sollte sich vor der Reise nach Spanien genau ansehen, wie weit die Ausbildung tatsächlich gediehen ist. Ein Pferd sollte einhändig am Vaquera-Zaum vorgestellt werden, und nicht nur im Schritt, sondern auch in Trab und Galopp mit Wendungen und, wenn möglich, auf Video bei einer Prüfung oder bei der Arbeit am Rind. Equidenpass, Zuchtbuchpapier, DNA-Abstammung und eine vorhandene Turnierlizenz gehören als getrennte Dokumente zur Vorlage. Fragen zu Doma Vaquera Pferd Preis oder was kostet ein Doma-Vaquera-Pferd gehören ebenso zur Vorbereitung wie eine Ankaufsuntersuchung mit Röntgen von Sprunggelenken und Vorderhufen, denn die vielen Wendungen und die Versammlung beanspruchen die Gelenke stärker als gewöhnliches Freizeitreiten. Ein hoher Anteil der angebotenen Pferde sind Hengste, was Transport und Stallplanung beeinflusst.
Beim Preis eines Doma-Vaquera-Pferdes zählt die Ausbildung mehr als das Papier. In Deutschland und im übrigen Euro-Raum bewegen sich unausgebildete Fohlen und Jährlinge meist zwischen 3.000 und 8.000 Euro, angerittene Drei- und Vierjährige, oft Kreuzungen oder Hispano-Araber, zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Amateurtaugliche, geschulte Pferde zwischen sechs und vierzehn Jahren liegen häufig zwischen 4.000 und 10.000 Euro, ein solide gerittener PRE mit belastbarer Vaquera-Ausbildung eher zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Pferde auf Intermedia-Niveau und vielversprechende junge PRE-Hengste erreichen 15.000 bis 40.000 Euro, bewährte Gran-Premio- und Championatspferde ab etwa 40.000 Euro aufwärts, meist privat und selten mit offen genanntem Preis. Ein gesunder Schulmeister für das einhändige Reiten ist oft der klügste Kauf, häufig schon ab 4.000 Euro zu finden. Auf dem europäischen Markt, also in EUR für Käufer in Deutschland wie in ganz Europa, gelten diese Spannen auch für Spanien, wo Anbieter zuerst in Euro rechnen. Wer die Frage was kostet ein Doma-Vaquera-Pferd weltweit vergleicht, landet außerhalb Europas meist in US-Dollar: Andalusier werden in Nordamerika häufig ab etwa 15.000 US-Dollar angeboten, umgerechnet knapp über 13.000 Euro, wobei Flug, Quarantäne und Zoll den Preis noch einmal deutlich erhöhen können. Wechselkurse schwanken, weshalb solche Umrechnungen nur eine Orientierung bleiben.
Wer ein Doma-Vaquera-Pferd verkaufen möchte, erreicht mit einer gewöhnlichen Freizeitpferd-Anzeige die falsche Zielgruppe. Käufer kommen aus der Working-Equitation-Szene, aus dem Kreis der Iberer-Liebhaber und, seltener, aus dem spanischen Turniersport, und alle wollen vor allem sehen, wie weit die Vaquera-Ausbildung reicht. Eine Anzeige überzeugt mit einem Video des Pferdes einhändig am Vaquera-Zaum, mit ehrlichen Angaben zu Turniererfahrung, Zuchtbuch und Equidenpass und mit einer klaren Nennung, ob eine Stute, ein Wallach oder ein Hengst angeboten wird, da ein großer Teil der Doma-Vaquera-Pferde unkastrierte Hengste sind. Wer offen benennt, was dem Pferd noch fehlt, etwa Verkehrssicherheit, verliert seriöse Käufer seltener als wer solche Lücken verschweigt.
Was kostet ein Doma-Vaquera-Pferd für einen Käufer in Deutschland?
Für Käufer in Deutschland gilt dieselbe Euro-Preisspanne wie im übrigen Europa, da fast alle Anbieter in Euro rechnen. Einfache, angerittene Pferde beginnen bei etwa 3.000 bis 8.000 Euro, geschulte Kreuzungen und Hispano-Araber liegen meist zwischen 4.000 und 10.000 Euro. Ein gut ausgebildeter PRE mit belastbarer Vaquera-Arbeit kostet häufig 10.000 bis 20.000 Euro, Pferde mit Turniererfolgen deutlich mehr. Hinzu kommen für deutsche Käufer meist noch Transport und die Ankaufsuntersuchung in Spanien.
Was kostet ein Doma-Vaquera-Pferd auf dem europäischen Markt?
Auf dem europäischen Markt bewegen sich die Preise für Doma-Vaquera-Pferde grob zwischen 3.000 Euro für Jungpferde und über 40.000 Euro für bewährte Gran-Premio- und Championatspferde. Den größten Teil bilden schulmeisterliche und amateurtaugliche Pferde zwischen 4.000 und 20.000 Euro, meist Kreuzungen, Hispano-Araber oder PRE. Spanien bleibt das Zentrum des Angebots, während in Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern nur vereinzelt solche Pferde angeboten werden. Ausbildung und Turniererfolg beeinflussen den Preis stärker als die reine Abstammung.
Welche Rassen und welche Ausbildung stehen hinter einem Doma-Vaquera-Pferd?
Die meisten Doma-Vaquera-Pferde sind PRE, also Andalusier aus dem ANCCE-Zuchtbuch, gefolgt von Kreuzungen, Hispano-Arabern, Anglo-Arabern, Azteken und gelegentlich Lusitanos aus dem APSL-Zuchtbuch. Entscheidend ist nicht die Rasse, sondern wie weit ein Pferd in der Sammlung und im einhändigen Reiten an der Kandare tatsächlich ausgebildet ist. Gesucht werden ein ruhiges Temperament, ein williges, weiches Maul und ein kraftvoller, wendiger Galopp, der sich sauber versammeln lässt. Papiere und DNA-Abstammung sind wichtig, ersetzen aber nie den Nachweis der eigentlichen Vaquera-Schulung.
Worauf sollte ich beim Kauf oder Verkauf eines Doma-Vaquera-Pferdes achten?
Beim Kauf lohnt es sich, das Pferd einhändig am Vaquera-Zaum zu sehen, nach Videos aus einer Prüfung oder von der Arbeit am Rind zu fragen und eine Ankaufsuntersuchung mit Röntgenbildern der Sprunggelenke und Vorderhufe einzuplanen. Equidenpass, Zuchtbuchpapier und eine vorhandene Turnierlizenz sollten als getrennte Unterlagen vorliegen. Verkäufer sollten die Ausbildung ehrlich beschreiben, offen benennen, ob ein Hengst vorgestellt wird, und Lücken wie fehlende Verkehrssicherheit klar ansprechen. So lassen sich auf beiden Seiten böse Überraschungen vermeiden.
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