Isabelo Pferde kaufen
Isabelo kaufen oder verkaufen auf Paardplaats: Doppel-Pearl-Pferde, PRE und Lusitano von Züchtern aus ganz Europa, mit Preisen und Farbgentest-Tipps.
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Isabelo
Wer auf Paardplaats nach einem Isabelo sucht, hat meist schon Bilder von golden schimmernden Andalusiern im Kopf, ein Fell mit metallischem Glanz, mal champagnerfarben, mal zartrosa bis apricot, dazu helle Augen und rosige Haut. Gesucht wird meist unter Begriffen wie Isabelo kaufen und Isabelo zu verkaufen, denn kaum eine Fellfarbe wirkt auf Fotos so spektakulär wie diese seltene Doppel-Pearl-Variante. Wer einen Isabelo verkaufen möchte, trifft auf eine überschaubare, aber interessierte Käuferschicht aus Fans der klassischen Dressur, der Working Equitation und der barocken Reitkunst. Für viele Käufer beginnt es mit einem PRE- oder Lusitano-Fohlen auf einem Foto, das sofort die Frage aufwirft, ob das wirklich ein Isabelo ist oder nur ein sehr heller Palomino.
Isabelo ist keine eigene Rasse, sondern eine Fellfarbe, die vor allem bei der Pura Raza Española, kurz PRE, und beim Lusitano vorkommt, außerdem bei Kreuzungen wie dem Azteca oder Hispano-Lusitano. Genetisch steckt dahinter das Pearl-Gen, eine Mutation im selben Gen wie die Creme-Verdünnung, allerdings an anderer Stelle. Ein Pferd mit nur einer Kopie ist ein unauffälliger Anlageträger, der wie ein gewöhnlicher Fuchs, Brauner oder Rappe aussieht. Erst zwei Kopien des Pearl-Gens, also reinerbig prl/prl, ergeben den echten Isabelo mit aufgehelltem, oft metallisch schimmerndem Fell, heller Haut und bernsteinfarbenen oder grünlichen Augen. Wichtig für jeden Käufer ist, dass nur ein Farbgentest zuverlässig zeigt, ob ein Pferd wirklich reinerbig ist oder ob eine Kombination aus Creme und Pearl, Champagne oder schlicht ein sehr heller Palomino, Cremello oder Perlino vorliegt, denn optisch lassen sich diese Farben leicht verwechseln. Verwechseln Sie den Namen zudem nicht mit dem alten deutschen Begriff Isabell, der in der Reitsprache traditionell einen goldfarbenen, palominoartigen Fuchs bezeichnet und mit dem eigentlichen Isabelo nichts zu tun hat.
Wer einen Isabelo kaufen will, verschafft sich am besten zuerst einen Überblick über die Isabelo-Preise nach Alter und Ausbildung, bevor die eigentliche Suche beginnt. Die meisten Isabelo-Pferde stammen aus Spanien oder Portugal und werden über Züchter, Importeure oder Hengststationen in ganz Europa angeboten, oft auch von deutschen Importeuren. Vor dem Kauf gehören Abstammungsnachweis, Equidenpass und idealerweise ein aktueller Farbgentest auf den Tisch, denn nur so lässt sich die Fellfarbe zweifelsfrei von Champagne, Cremello oder Perlino abgrenzen. Eine Ankaufsuntersuchung mit Röntgen bleibt wie bei jedem Reitpferd wichtig. Achten Sie auf aktuelle Fotos in natürlichem Licht, denn Sonneneinstrahlung und Jahreszeit verändern den Farbton eines Isabelo sichtbar, und fragen Sie beim Zuchtverband, etwa bei der ANCCE für PRE, nach der Eintragung der Fellfarbe.
Beim Preis gilt für den deutschen und den europäischen Markt derselbe Rahmen in Euro, kurz EUR, da beide Märkte in dieser Währung rechnen. Unregistrierte oder gekreuzte Isabelo-Fohlen, etwa Azteca- oder Iberer-Kreuzungen, kosten meist 4.500 bis 9.000 Euro, eingetragene PRE- oder Lusitano-Fohlen und Jährlinge mit guter Abstammung häufig 6.000 bis 15.000 Euro, bei Spitzenpedigrees auch mehr. Junge eingetragene Pferde zwischen zwei und vier Jahren, roh oder gerade angeritten, liegen meist bei 8.000 bis 20.000 Euro, einfachere Vertreter schon ab 5.000 Euro. Fertig ausgebildete Freizeitpferde kosten üblicherweise 10.000 bis 20.000 Euro, ältere Freizeitpferde schon ab 5.000 Euro. Für ausgebildete Dressur- oder Working-Equitation-Pferde sind 20.000 bis 40.000 Euro realistisch, bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste erzielen 40.000 bis 70.000 Euro, gelegentlich mehr. Wer nach Isabelo-Preisen sucht oder wissen will, was ein Isabelo kostet, sollte einkalkulieren, dass die seltene Farbe gegenüber einem vergleichbaren PRE-Schimmel oder -Braunen meist einen Aufschlag bedeutet, während Exterieur, Bewegungsablauf, Papiere und Ausbildung weiterhin den größten Teil des Preises ausmachen. Weltweit kosten junge PRE mit Pearl-Faktor in Nordamerika oft 13.000 bis 15.000 US-Dollar, importierte Zuchthengste deutlich mehr, zuzüglich Flug, Quarantäne und CEM-Test bei unkastrierten erwachsenen Pferden. Der Euro liegt derzeit bei rund 1,15 US-Dollar, Wechselkurse schwanken jedoch, und ausländische Verkäufer rechnen meist ohnehin in Euro.
Wer selbst einen Isabelo verkaufen möchte, sollte die Besonderheiten der Farbe aktiv nutzen, denn Käufer für dieses Kolorit sind oft Liebhaber barocker Pferde, Zuchtinteressierte, die gezielt Pearl-Genetik suchen, oder Reiter, die mit einem auffälligen Pferd bei Schauen und in der Working Equitation Eindruck machen wollen. Ein aktueller Farbgentest, idealerweise mit Nachweis von reinerbigem Pearl, gehört in jedes seriöse Inserat, denn er unterscheidet einen echten Isabelo glaubwürdig von einem bloß sehr hellen Palomino oder Cremello und rechtfertigt den Preisaufschlag. Erwähnen Sie Abstammung und, falls vorhanden, PRE- oder Lusitano-Papiere. Sprechen Sie offen an, dass die helle, oft rosige Haut besonderen Sonnenschutz braucht, etwa eine Fliegenmaske mit UV-Schutz, denn ehrliche Informationen schaffen Vertrauen.
Was kostet ein Isabelo in Deutschland?
Für deutsche Käufer bewegen sich die Preise im selben Rahmen wie im übrigen Euroraum, da die meisten Isabelo-Pferde ohnehin aus Spanien oder Portugal importiert werden. Ein junges, eingetragenes PRE- oder Lusitano-Fohlen kostet meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro, ein bereits ausgebildetes Freizeitpferd häufig 10.000 bis 20.000 Euro. Ausgebildete Dressur- oder Working-Equitation-Pferde und junge Hengste liegen oft bei 20.000 bis 40.000 Euro. Hinzu kommen bei einem Import aus dem Ausland meist Transport und die übliche Ankaufsuntersuchung.
Wie hoch sind die Isabelo-Preise in Europa?
Auf dem europäischen Markt insgesamt gilt eine ähnliche Preisspanne, unabhängig davon, ob das Pferd in Spanien, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden angeboten wird, denn fast alle Verkäufer rechnen in Euro. Einfache, nicht eingetragene Kreuzungsfohlen sind schon ab etwa 4.500 Euro zu finden, während bewährte Doppel-Pearl-Zuchthengste 40.000 bis 70.000 Euro und mehr erzielen können. Zwischen diesen Extremen entscheiden vor allem Abstammung, Ausbildung und Exterieur über den tatsächlichen Preis, die seltene Fellfarbe sorgt aber fast immer für einen gewissen Aufschlag.
Welche Rassen und Gene stecken hinter der Farbe Isabelo?
Isabelo ist keine Rasse, sondern das Ergebnis von zwei Kopien des Pearl-Gens, das vor allem bei der Pura Raza Española und beim Lusitano sowie deren Kreuzungen wie dem Azteca vorkommt. Ein einzelner Pearl-Anlageträger sieht unauffällig aus, erst die reinerbige Kombination prl/prl hellt Fell, Mähne und Schweif zu den typischen goldenen bis champagnerfarbenen Tönen auf. Schätzungen von Züchterseite gehen davon aus, dass etwa jedes neunte PRE-Pferd das Pearl-Gen verdeckt trägt, ohne dass man es ihm ansieht. Nur ein Farbgentest gibt darüber verlässlich Auskunft.
Warum ist ein Farbgentest beim Isabelo so wichtig?
Weil sich Isabelo, Champagne, Cremello, Perlino und ein sehr heller Palomino auf Fotos und selbst live oft kaum unterscheiden lassen, schafft nur ein DNA-Farbgentest Klarheit über die tatsächliche Genetik eines Pferdes. Käufer sollten sich Abstammungsnachweis, Equidenpass und Testergebnis vor dem Kauf zeigen lassen, Verkäufer profitieren im Inserat von genau denselben Unterlagen. Auch eine reguläre Ankaufsuntersuchung mit Röntgen bleibt bei einem Isabelo genauso wichtig wie bei jedem anderen Pferd. Wer diese Punkte beachtet, vermeidet böse Überraschungen auf beiden Seiten des Handels.
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